Stefan Tür

Stefan Tür

Aus der Fortsetzung von 'ChancenPool'

Blog über die Fortsetzung des im Januar erschienenen Romans 'ChancenPool' von Stefan Tür.

www.die-erlebnisse-des-robert-wick.de

Der Roman 'ChancenPool' ist im Januar 2017 erschienen
und überall im Buchhandel oder über Tredition erhältlich.
Das E-book gibt es u.a. bei Amazon.

Stefan Tür lebt und schreibt auf See.

Die Handlung dieses Romans ist frei erfunden. Sämtliche Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen oder Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Aus der Feder Stefan Tür's (03.03.17)

RomanPosted by Stefan Tuer Mar 03, 2017 12:12
„Die Drohungen verängstigen Mrs. Anderson zunehmend. Seitdem kürzlich ihre beiden Dobermänner aus einem Hinterhalt erschossen wurden, beschützen sie Männer von uns. Rund um die Uhr. Die Hinrichtung ihrer Lieblingshunde sollte wohl eine letzte Warnung sein, denn ein Ultimatum scheint bald abzulaufen.“ Derart massive Vorgehensweisen hätte Robert bei den enttäuschten Erbanwärtern nicht vermutet, zumal aus dem Clan der Andersons bisher keiner als solch Schwarzes Schaf von sich reden machte. Wie etwa David sich in ‘ChancenPool‘ zu einem entpuppte. „Sind die Zerwürfnisse denn so tiefgreifend?“ Canalla sieht Robert, im gegenüber hängenden Wandspiegel vom Tresen aus, deutlich dessen Verwunderung an und kann die Missdeutung seines wissbegierigen Freundes nachvollziehen. Nach kurzem Zwischenruf des hereinschauenden Pendelbusfahrers, wer zum Ufo-Watchtower mitfahren möchte, ergänzt Canalla die Aufklärung Robert’s mit unverkennbar ernster Miene. „Die drei Stieftöchter von Mrs. Anderson haben zwar einen Komplott geschlossen, wie man sich erzählt, und auf ihre Stiefmutter Detektive angesetzt, um nachweisen zu können, dass diese wegen der Stiftungsabsichten für verrückt zu erklären ist. Deshalb jedoch bangt sie nicht etwa, umgebracht zu werden. Nein, wer hier in der Gegend niemals blufft, ist der frühere Partner des verstorbenen Mister Anderson. Einer der genau weiß, was er will und es in der Regel auch immer bekommt. So oder so.“ Nach diesen Worten lässt ein Blick auf die Uhr Robert wünschen, dass seine nächste Frage ausreichen möge, Restliches zu erfahren. „Was will der Mann?“ Länger als um den Kaffee auszutrinken, wollte Canalla ohnehin nicht unterbrechen Robert abschließend zu berichten und geht ins Flüstern über, was einen Höhepunkt ankündigt. „Die Unterschrift von Mrs. Anderson. Zur Abtretung ihrer Ländereien. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen. Damit seine Pipeline gebaut werden kann. Für die Trasse von Alaska nach Texas. Nur über ihre Leiche, sagt die Urenkelin von einem der ersten Pioniere hier jedem dazu. Und da die Erben mit dem Angebot des Baulöwen einverstanden wären, hat er die forsche Dame vielleicht sogar wörtlich genommen.“ Womit Robert einleuchtet, weshalb Mrs. Anderson das Interview nicht wie geplant in Denver, sondern lieber bei sich zu Hause abhalten möchte. War schon der Tod ihres Ehemannes angeblich auf einen Unfall zurückzuführen. Das Puzzle beginnt für Robert Gestalt anzunehmen und er glaubt, sich langsam ein Bild von alledem hier machen zu können. „Mein lieber Canalla, das war sehr aufschlussreich, doch wird es jetzt Zeit für uns aufzubrechen, denn bald erwartet man mich. Ich sage vielmals Dank. Es hat mich geehrt, dass wir zusammen gesprochen haben.“ So beenden sie ihren Besuch im Coffeeshop ‘Happy-Hour‘ und Robert lässt es sich trotz Canalla‘s Geste nicht nehmen, die kleine Rechnung zu bezahlen. Wonach dieser darauf besteht, dass Robert sein Gast beim Mondscheinessen ist, ohne die Vermutung aufkommen zu lassen, Neues vom Interview aus erster Hand unbedingt hören zu wollen. – Wir dagegen brennen darauf, müssen jedoch bis nächsten Freitagnachmittag warten.
Bis dahin, Euer Stefan.

Zur Website des Romans "ChancenPool":
www.die-erlebnisse-des-robert-wick.de



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