Stefan Tür

Stefan Tür

Aus der Fortsetzung von 'ChancenPool'

Blog über die Fortsetzung des im Januar erschienenen Romans 'ChancenPool' von Stefan Tür.

www.die-erlebnisse-des-robert-wick.de

Der Roman 'ChancenPool' ist im Januar 2017 erschienen
und überall im Buchhandel oder über Tredition erhältlich.
Das E-book gibt es u.a. bei Amazon.

Stefan Tür lebt und schreibt auf See.

Die Handlung dieses Romans ist frei erfunden. Sämtliche Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen oder Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Aus der Feder Stefan Tür's (31.03.17)

RomanPosted by Stefan Tuer Mar 31, 2017 15:53

Robert kennt zwar das Thema, doch Paula Anderson‘s Antworten nicht unbedingt. Ihn austricksen zu wollen hat schon so manchen verleitet, um dabei seinen Spaß zu haben, aber ihm wird die Arbeit dadurch nicht leichter gemacht. So bleibt er gefasst und trotz seines Bohrens darauf bedacht, das Gespräch nicht etwa aus dem Ruder laufen zu lassen. „Was glauben Sie Paula, wird Ihr Haus am nächsten ‘Thanksgiving Day‘ wie eh und je besucht sein?“ „Ach wissen Sie Robert, bis November sind es noch neun Monate, das ist eine lange Zeit.“ „In der sich viel verändern kann, sogar bei Ihnen hier, abseits vom Trubel.“ „Sie sagen es, der Schein kann trügen. Doch wer kennt schon die Zukunft so genau?“ Ohne eine Unterbrechung aufkommen zu lassen, gönnen sich beide einen kurzen Schluck Mineralwasser mit unauffälligem Blickaustausch, wobei der an Robert gerichtete die Mahnung zum Inhalt haben könnte, das Gespräch endlich auf den Punkt zu bringen. Was jenen allerdings eher bewegt, ist, rasch bei seiner Tochter zurückrufen zu können, denn auf dem Display seines Handys sieht er permanent ‘Hase‘ blinken und das ist Silke. „Eine Frau wie Sie Paula, überlässt doch nichts dem Zufall, oder?“ „Wenn wir von Verantwortung sprechen wollen, liegen Sie bei mir richtig, Robert.“ „Das freut mich, aber man hört, dass Sie ihr Vermögen einer Stiftung zuteil werden lassen wollen. Womit Sie sich Ihrer Verantwortung doch gewissermaßen entledigen würden. Oder sehe ich das falsch?“ „Die Wege, die wir im Leben gehen, sind gewiss nicht eindeutig vorgegeben. Vieles findet sich erst im Laufe der Zeit. Für mich stand irgendwann fest, den Spuren unserer Vorfahren folgen zu müssen.“ „Sie meinen, der Gesinnung erster Pioniere dieser Gegend?“ „Richtig. Wie es schon mein Urgroßvater pflegte. Er gehörte zu den wenigen Siedlern, die im Geben und Nehmen das friedliche Miteinander suchten und den Ute-Indianern gut gesonnen waren, wie sie früher über Generationen vom Büffeljagen lebten.“ „Dann liegt Ihnen also die Wahrung der Lebensweise dieser Ureinwohner am Herzen.“ „Und, dass sie nach meinem Tod nicht ausgebeutet werden.“ „Warum sprechen Sie von Ihrem Ende, Paula?“ „Das können Sie mich ja nochmals fragen. Jedenfalls gewährleistet die Gründung einer Stiftung, die sich aus der Verwaltung meines Vermögens finanziert, eine dauerhafte Fortführung unserer Tradition. Und das nenne ich Verantwortung.“ „Zweifelsfrei, jedoch weshalb überlassen Sie das Erbe dieser Familienverpflichtung nicht einfach Ihren Töchtern?“ „Schön wär’s, aber da schließt sich bedauerlicherweise ein Kreis anderer Interessen.“ „Moment ‘mal bitte Paula! Nicht, dass uns Fragen offen bleiben, steht noch ihr Tod aus.“ „Allein wäre ich auf diese geniale Idee mit der Stiftung gar nicht gekommen, darauf brachte mich meine Freundin.“ Dass Nancy Stone eine der meistgefragtesten Adressen in Sachen Stiftungseinrichtungen ist, war Robert schon von David bekannt, und vor allem, wie gewieft sie wohl ist. Kein Wunder also, dass hier offensichtlich alles in trocknen Tüchern zu sein scheint. „Gewiss, eine bessere Beratung hätten Sie sich nicht wünschen können, nur gehen Ihre Töchter leer aus.“ „Daran sind die Lieben selbst schuld. Denn indem sie mich bedrängten, das Land für andere Vorhaben zu verkaufen, haben sie den daran Interessierten in seiner Gier ermuntert, den Druck auf mich so zu erhöhen, dass ich mir meines Lebens nicht mehr sicher sein kann.“ „Wie dramatisch, aber mit Ihren Möglichkeiten könnten Sie doch untertauchen.“ „Davonlaufen war noch nie mein Ding. Die Stiftung wird eine Festung sein. Falls Rache aufkommt, soll die Welt wissen, wie es war.“ – Dafür ist nun gesorgt und einem Feierabend ähnlich, hocken sie beide, der Einladung Canalla’s gefolgt, am wärmenden Lagerfeuer unter ihren palavernden Freunden. Jeder mit einer Schüssel ‘Hominy‘, wie die Ute-Indianer von hier Maisgemüse am liebsten haben, und hören die Gesänge, begleitet von einem Chor rasselnder Instrumente, als wäre die Zeit vor Ewigkeiten stehen geblieben. Doch das ist sie leider nicht. Rücksichtslos holt die Realität Robert ein. Sein Einsatzleiter der Londoner Agentur drängt ihn wegen des Interviews mit Nordkoreas Kim, bevor der amerikanische Präsident einen Strich durch die Rechnung macht. Dann ist da noch der Hilferuf von Töchterchen aus Marokko, die den Rat des Vaters sucht, denn sie erwartet überraschend Nachwuchs, aber ist sich nicht sicher von wem. Für Robert scheinbar unmöglich, zeitlich alles in Einklang zu bringen. Möchte er doch auch noch Paula überzeugen, dass sie sich lieber absetzen solle. Schließlich hätte er Beziehungen. Unverkennbar ist seine Zuneigung gewachsen. So sehr hat ihre Nähe ihn, zum ersten Mal seit dem Tod seiner Ehefrau, Vermisstes wieder spüren lassen. - Wenn Ihr bis jetzt gern von Robert gelesen habt und es weitergehen soll, lasst es mich wissen. Und wenn es Euch Spaß macht, wird sein nächstes Ziel, was sich die meisten von Euch wünschen: Dass er zu seiner Tochter Silke eilt? Taylor’s nächstem Auftrag nachgeht? Oder Paula Anderson beisteht? - Bis ich in Uruguay den Anker fallen lasse, habt Ihr dafür 3 Monate Zeit. Auch um ‘ChancenPool‘ zu lesen. Bis dahin, Euer Stefan


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  • Comments(11)

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Posted by Carmen May 03, 2017 18:39

am ehesten b)

Posted by Uwe Honnef May 03, 2017 18:36

Ich bin für c). Journalisten sind ja zur Zeit nicht überall geschätzt. Und die schwarzen Schafe der Branche tragen sicher auch noch dazu bei. Ich bin jedenfalls gespannt !

Posted by Edith Oemick May 02, 2017 13:34

Bitte weiter :-) mit einem neuen Auftrag

Posted by Christiane Hackenberger Apr 15, 2017 11:09

Weitermachen, unbedingt! Ist so spannend. Ich warte auf das 'Buch in der Hand', also lohnt sich der Druck doch. Alles Gute für dich!

Posted by Jutta G. Apr 15, 2017 11:05

Weiter und noch viele neue Folgen :-)

Posted by Karin Apr 15, 2017 11:03

Schreib doch weiter, bitte! was soll ich den sonst am Freitag lesen?

Posted by Sabine Mehlan Apr 15, 2017 11:00

Ich habe es sehr gern verfolgt und würde sehr gern noch mehr lesen.
Vielen Dank dafür.

Posted by Karin Beetz Apr 15, 2017 10:59

Auf jeden Fall weiter - wäre schon super!

Posted by Angelika Westphal Apr 15, 2017 10:58

weiter und meer :-)

Posted by Dany Apr 07, 2017 10:47

... gerne weiter! Roberts nächster Auftrag wäre eine gute Idee ;-)

Posted by Stefan Mar 31, 2017 16:35

Ich freue mich auf Euer Feedback :-)