Stefan Tür

Stefan Tür

Aus der Fortsetzung von 'ChancenPool'

Blog über die Fortsetzung des im Januar erschienenen Romans 'ChancenPool' von Stefan Tür.

www.die-erlebnisse-des-robert-wick.de

Der Roman 'ChancenPool' ist im Januar 2017 erschienen
und überall im Buchhandel oder über Tredition erhältlich.
Das E-book gibt es u.a. bei Amazon.

Stefan Tür lebt und schreibt auf See.

Die Handlung dieses Romans ist frei erfunden. Sämtliche Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen oder Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Aus der Feder Stefan Tür's (10.02.17)

RomanPosted by Stefan Tür Feb 10, 2017 18:26
Das war verdammt knapp! Habe es gerade noch rechtzeitig vom Hospital zurück an Bord geschafft; Knie verdreht. Und da meldete sich auch schon Robert aus der Fortsetzung meines Romans ‘ChancenPool‘. – Ihm wurde soeben durch Taylor von der Agentur in London der Termin für das Interview mit der Witwe in Hooper, Colorado bestätigt. Der Frau, die noch zu Lebzeiten die Welt wissen lassen will, warum sie ihr Vermögen stiften möchte, statt es Familienmitglieder erben zu lassen. Sind ihre Stunden doch gezählt; was allein schon ausreicht, die Geschichte auf den Titelseiten aller Illustrierten dieser Welt anzukündigen. ,Mal was anderes‘, denkt sich Robert und empfindet wohltuende Entspannung beim Gedanken an den bevorstehenden Job. Nicht wieder Stress, wie letztens in Korea. Wo zwar, dank der Vermittlung seines Internatsfreundes Lee, noch vor Weihnachten das Treffen zwischen Amerikas neuem Präsidenten und Kim, bei jenem zu Hause, für Ende Januar zu verabreden war; er aber dann schließlich nur das Baseballidol Andy, als Vertreter des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten, im Gepäck hatte. So läuft es halt manchmal. – Töchterchen Silke konnte es kaum erwarten, nach den Feiertagen in Hamburg zurück nach Marokko zu reisen, was die Großeltern traurig stimmte. Denn ob sie die Einladung annehmen würden, Silke bei ihren Ausgrabungsarbeiten des Schatzes zu besuchen, blieb offen. – Robert’s Freund Ighor folgte einem Ruf an die Mailänder Universität. Hatte man doch dort seinen wissenschaftlichen Vorträgen über eine Revolution in der Solartechnik am ehesten Aufmerksamkeit gewidmet. So werden sich beide wohl noch seltener im Fitnesscenter treffen. Selbst wenn Ighor in Robert’s große Wohnung an der Alster eingezogen wäre, hätte es jetzt auch nichts gebracht. - ,Vielleicht kann ich auf dem Weg nach Denver oder danach einen Abstecher in Texas machen‘, geht es Robert durch den Kopf. Er hatte der armen Frau, des bei Laborarbeiten in einer Fabrik tödlich verunglückten Mexikaners, zwar nicht unbedingt versprochen die Missstände der dortigen Sicherheitsmaßnahmen an die große Glocke zu hängen, aber ihre ersehnte Hoffnung darauf verspürt. Fadil, seinerzeit schon mit einem Bein in Ankara, konnte sich der Sache nicht mehr annehmen und bisher war nichts darüber in der Presse zu hören. – „Wick! Sind Sie es?“ Fragt die Robert bestens bekannte Stimme, nachdem er den Anruf auf seinem Handy angenommen hat. „Na klar, wer sonst Mr. Taylor? Warum fragen Sie mich das jedes Mal?“ Statt diese Frage seinem neuen Ressortchef zu stellen, würde er ihn lieber zum Teufel wünschen, so unbeliebt hat sich das Schoßkind des Hauptaktionärs der Agentur in seiner Abteilung gemacht. „Aus Sicherheitsgründen, das müsste ihnen doch bekannt sein, Herr Wick! - Ihr Flug nach Denver ist gebucht, die Maschine startet in drei Stunden, das ist zu schaffen, wenn Sie sich beeilen. Weitere Instruktionen erhalten Sie nach ihrer Landung!“ - Bis dahin, am nächsten Freitag, Euer Stefan.

www.die-erlebnisse-des-robert-wick.de







  • Comments(0)//roman.die-erlebnisse-des-robert-wick.de/#post2