Stefan Tür

Stefan Tür

Aus der Fortsetzung von 'ChancenPool'

Blog über die Fortsetzung des im Januar erschienenen Romans 'ChancenPool' von Stefan Tür.

www.die-erlebnisse-des-robert-wick.de

Der Roman 'ChancenPool' ist im Januar 2017 erschienen
und überall im Buchhandel oder über Tredition erhältlich.
Das E-book gibt es u.a. bei Amazon.

Stefan Tür lebt und schreibt auf See.

Die Handlung dieses Romans ist frei erfunden. Sämtliche Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen oder Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Aus der Feder Stefan Tür's (22.12.17)

RomanPosted by Stefan Tuer Dec 22, 2017 18:25
„Taxi, Taxi!“, unterstützt Robert sein dollarversprechendes Winken mit Rufen hinüber zur anderen Straßenseite, wo er ein freies kommen sieht, auf dass es ihnen sicher sei. – Zu Fuß waren sie jetzt immerhin bereits einige Stunden unterwegs. Durch schmale Gassen, mal links-, mal rechtsherum, über verbaute Hinterhöfe und im tosenden Gedrängel auf Märkten. Hauptsache Verfolger abzuschütteln galt die Devise, was Paula offensichtlich als ziemlich spannend empfindet, zu dieser Nachtzeit Istanbuls. „Fahren Sie uns durch das Parkhaus dort drüben“, weist sie phantasievoll dem Fahrer seinen Weg, dass es Robert nur so verblüfft. Als wären sie beide schon ewig ein Team. „Schlaue Idee, aber ich denke, anschließend kann er uns dann beim Hotel absetzen, jedenfalls ist mir bald danach.“ - Paula Anderson, die Frau von Welt, nicht allein wegen ihres Vermögens, nein, gleichviel oder eher wegen ihres Wirkens und humanitären Engagements, wegen ihrer Beliebtheit; diese Miss Anderson, die während einer Stadtfahrt vom Airport zum Hotel außer ihrer Geschäfte sonst nichts anderes wahrnehmen würde, hat jetzt nur eines noch im Sinn, mit Roberts Hilfe Trumps Killern zu entkommen. Die ihr auch nach der Flucht aus Colorado nicht mehr von den Fersen gehen wollen. Zu krass durchkreuzt ihr eisernes ‚Nein‘ die Pläne zur Verlegung einer Ölpipeline von Alaska über ihr Land. Dem Gebiet im San Luis Valley, was schon Paulas Großväter als Einwanderer mit den Ute-Indianern teilten. Nicht etwa dem Journalisten in Robert hat sie sich anvertraut, mit der spontanen Entscheidung ihn zu seinem nächsten Job nach Nordkorea zu begleiten, sondern dem Mann, in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat; zum ersten Mal wieder seitdem sie Witwe ist. – „Meinetwegen, aber bleiben wir auf der Hut!“ „Hilton!“, lässt Robert den Taxifahrer wissen, wo die Tour endet. „Ich freue mich schon, morgen deine Tochter kennenzulernen.“ „Die wird sich erst einmal freuen, war ich doch bei ihr schon zum Einzelgänger abgestempelt.“ - Robert hatte mit der Agentur in London vereinbart, einen kurzen Zwischenstopp einzulegen. Und Silke war zu diesem Treffen von ihren Ausgrabungsarbeiten in Marokko nach Istanbul angereist. All das zur Klärung, ob Roberts ehemaliger Kollege Fadil die Vaterschaft am Nachwuchs Silkes anerkennen würde. – „Na, dann bin ich ja gespannt!“ – Und das könnt auch ihr sein, denn nachdem Robert sich nun den meisten Wünschen aus der letzten Folge verschrieben hat ‘drei Fliegen mit einer Klappe‘ erledigen zu wollen, geht es endlich freitags munter weiter in der Fortsetzung von ‘ChancenPool‘. Bis dahin und frohe Weihnachten, Euer Stefan

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