Stefan Tür

Stefan Tür

Aus der Fortsetzung von 'ChancenPool'

Blog über die Fortsetzung des im Januar erschienenen Romans 'ChancenPool' von Stefan Tür.

www.die-erlebnisse-des-robert-wick.de

Der Roman 'ChancenPool' ist im Januar 2017 erschienen
und überall im Buchhandel oder über Tredition erhältlich.
Das E-book gibt es u.a. bei Amazon.

Stefan Tür lebt und schreibt auf See.

Die Handlung dieses Romans ist frei erfunden. Sämtliche Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen oder Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Aus der Feder Stefan Tür's (17.02.17)

RomanPosted by Stefan Tür Feb 17, 2017 17:07

„Sie können das Fenster schließen, wenn ihnen zu kalt wird. Sie müssen es hochkurbeln. An der Seite neben ihnen, mit der Kurbel.“ Einen Kippschalter oder dergleichen hätte Robert auch nicht gesucht. Nicht in diesem uralten Fahrzeug. Einem Pritschenwagen, heruntergekommen wohl durch seine bedingungslosen Einsätze, aber dennoch zuverlässig, wie sein Fahrer lobt. Der Mann hinter dem Lenkrad, der so freundlich war, Robert, an der Straße vom Regional Airport bei Alamosa in Richtung Hooper winkend, mitzunehmen. Kein Taxi, kein Mietwagen, und auch abgeholt wollte er nicht werden. Diese dreißig Meilen jetzt, nach dem Flug von Denver hierher, wollte er San Luis Valley nicht etwa wie ein Tourist erleben. Schließlich hat er den Weg nicht gemacht, um Ufos zu erspähen, wie einzigartig in der Welt sie hier den Gerüchten zu Folge ab und zu gesichtet werden. Nein, sein Auftrag ist das Interview. Zu dem er gestern aus Hamburg gestartet war. So, wie es Taylor von der Londoner Agentur eingefädelt hatte. „Bleiben Sie in Hooper oder welcher ist Ihr Weg weiter, Mister?“ „Wick, Robert Wick. Zum Haus der Andersons.“ Ohne den Gegenverkehr aus dem Blick zu verlieren, mustert der Alte seinen Fahrgast, als würde er sich wundern, wer Fremdes dorthin will. „Canalla, das ist mein Name. Einer unser Vorfahren war sogar Häuptling. Wir sind Ute-Indianer. Was bringt Sie zu uns? Sind Sie einer der Verwandten, die nichts erben sollen? Werden Sie von der Witwe erwartet? Ihre Jacke gefällt mir.“ Tatsächlich ähnelt das Schottenmuster von Robert’s liebstem Stück ein wenig Indianergewändern; durch die bunten Farben. Würden ihm gut stehen. ,Ob ich den Einheimischen ausfragen sollte?‘, ist seine kurze Überlegung. Doch verwirft er den Gedanken ebenso schnell wie er kam und befindet: ,Ein ehrlicher Mensch. Den will ich nicht verleiten.‘ Und als wenn dieser Robert’s Ansinnen gespürt hat, wendet er ihm dankend sein lederbraun gegerbtes Gesicht für einen Augenblick zu. „Es ist wegen eines Auftrages. Meine Arbeit ist Menschen zuzuhören, Fragen zu stellen und mit ihnen zu sprechen. Deshalb bin ich hier. Ja, Mrs. Anderson erwartet mich. Aber ich habe keine Eile. Bis zur Teezeit schaffe ich es allemal.“ „Ein Abstecher macht mir nichts aus, ich kann Sie gern den Weg hochfahren. Dann könnten Sie vor ihrem Tee noch einen Kaffee mit mir trinken und erzählen woher Sie sind. Sie scheinen ein vielgereister Mann zu sein, das macht neugierig. Ich kenne auf der Strecke einen Coffeeshop. Was sagen Sie?“ „Warum nicht!“ Hauptsache es wiederholt sich nichts wie vor drei Monaten mit Judith, erinnert jetzige Situation an ein Erlebnis in „ChancenPool“ . – Nächsten Freitag werden wir es erfahren, bis dahin, Euer Stefan.

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Aus der Feder Stefan Tür's (10.02.17)

RomanPosted by Stefan Tür Feb 10, 2017 18:26
Das war verdammt knapp! Habe es gerade noch rechtzeitig vom Hospital zurück an Bord geschafft; Knie verdreht. Und da meldete sich auch schon Robert aus der Fortsetzung meines Romans ‘ChancenPool‘. – Ihm wurde soeben durch Taylor von der Agentur in London der Termin für das Interview mit der Witwe in Hooper, Colorado bestätigt. Der Frau, die noch zu Lebzeiten die Welt wissen lassen will, warum sie ihr Vermögen stiften möchte, statt es Familienmitglieder erben zu lassen. Sind ihre Stunden doch gezählt; was allein schon ausreicht, die Geschichte auf den Titelseiten aller Illustrierten dieser Welt anzukündigen. ,Mal was anderes‘, denkt sich Robert und empfindet wohltuende Entspannung beim Gedanken an den bevorstehenden Job. Nicht wieder Stress, wie letztens in Korea. Wo zwar, dank der Vermittlung seines Internatsfreundes Lee, noch vor Weihnachten das Treffen zwischen Amerikas neuem Präsidenten und Kim, bei jenem zu Hause, für Ende Januar zu verabreden war; er aber dann schließlich nur das Baseballidol Andy, als Vertreter des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten, im Gepäck hatte. So läuft es halt manchmal. – Töchterchen Silke konnte es kaum erwarten, nach den Feiertagen in Hamburg zurück nach Marokko zu reisen, was die Großeltern traurig stimmte. Denn ob sie die Einladung annehmen würden, Silke bei ihren Ausgrabungsarbeiten des Schatzes zu besuchen, blieb offen. – Robert’s Freund Ighor folgte einem Ruf an die Mailänder Universität. Hatte man doch dort seinen wissenschaftlichen Vorträgen über eine Revolution in der Solartechnik am ehesten Aufmerksamkeit gewidmet. So werden sich beide wohl noch seltener im Fitnesscenter treffen. Selbst wenn Ighor in Robert’s große Wohnung an der Alster eingezogen wäre, hätte es jetzt auch nichts gebracht. - ,Vielleicht kann ich auf dem Weg nach Denver oder danach einen Abstecher in Texas machen‘, geht es Robert durch den Kopf. Er hatte der armen Frau, des bei Laborarbeiten in einer Fabrik tödlich verunglückten Mexikaners, zwar nicht unbedingt versprochen die Missstände der dortigen Sicherheitsmaßnahmen an die große Glocke zu hängen, aber ihre ersehnte Hoffnung darauf verspürt. Fadil, seinerzeit schon mit einem Bein in Ankara, konnte sich der Sache nicht mehr annehmen und bisher war nichts darüber in der Presse zu hören. – „Wick! Sind Sie es?“ Fragt die Robert bestens bekannte Stimme, nachdem er den Anruf auf seinem Handy angenommen hat. „Na klar, wer sonst Mr. Taylor? Warum fragen Sie mich das jedes Mal?“ Statt diese Frage seinem neuen Ressortchef zu stellen, würde er ihn lieber zum Teufel wünschen, so unbeliebt hat sich das Schoßkind des Hauptaktionärs der Agentur in seiner Abteilung gemacht. „Aus Sicherheitsgründen, das müsste ihnen doch bekannt sein, Herr Wick! - Ihr Flug nach Denver ist gebucht, die Maschine startet in drei Stunden, das ist zu schaffen, wenn Sie sich beeilen. Weitere Instruktionen erhalten Sie nach ihrer Landung!“ - Bis dahin, am nächsten Freitag, Euer Stefan.

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Aus der Feder Stefan Tür's (03.02.17)

RomanPosted by Stefan Tür Feb 03, 2017 18:33
Endlich bin ich wieder frei im Kopf! "ChancenPool" ist veröffentlicht! - Wurde auch höchste Zeit für mich. Der Stau war kaum noch zu ertragen. Meine Phantasie verträgt keine Aufenthalte. Ich muss ihr folgen. Wohin sie verlangt. Es aufzuschreiben ist die Befreiung davon. Von diesem Trieb selbst überrascht, macht mich Zeile für Zeile neugieriger, wie es weitergeht. Nächsten Freitag werden wir es wissen. Bis dahin, Euer Stefan

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Erscheinungstermin "ChancenPool"

RomanPosted by Stefan Tür Jan 12, 2017 15:54
"ChancenPool", der neue Roman von Stefan Tür, erscheint im Februar 2017
im Verlag Tredition, Hamburg.
Vorbestellungen auf der Website des Autors.

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